fine moments beim 100 jähriges Jubliäum des Hamburger Volkspark in Altona

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Zum 100 jährigen Jubiläum im Hamburger Volkspark im Stadtteil Altona kamen in den Morgenstunden 250-300 Personen zusammen. Die offizielle Eröffnung des Bühnenprogramms erfolgte durch die Bezirksamtsleiterin Dr. Liane Melzer und Senatorin Jutta Blankau. Die Agentur Sonntag, welche damit beauftragt wurde das Jubliäum im Namen des Bezirksamtes zu veranstalten, fragte mich für die Predigt auf der Festbühne  an. Eingebettet in die Lieder „Die Güte des Herrn hat kein Ende“ und „Vater deine Liebe“ habe ich über den verlorenen Sohn aus Lukas 15,11-24 gepredigt. Innerhalb von 12 Minuten wurde das biblische Gleichnis nacherzählt und das Liebesangebot Gottes prägnant und ausführlich geschildert. Zu Beginn habe ich nach einer Begrüßung die Geschichte nacherzählt, bin dann auf die Unverschämtheit des Sohnes und seine Schuld eingegangen. Die Zuhörerschaft kommentierte mit leisen Bemerkungen diesen Part, als ich fragte ob die Haltung des Sohnes nicht unmöglich sein. Nachdem die Schuld und die Haltung des Sohnes ausführlich angesprochen wurde, ging ich auf die grenzenlose Liebe des Vaters ein. Hier waren Menschen echt erstaunt, dass der Vater in dieser Geschichte eine so unendliche Liebe zu seinem Sohn hatte. Der Vergleich, wie wir evtl. reagieren würden und immer noch die Schuld im Hinterkopf hätten, war für die Anwesenden verständlich. Kopfnicken und ähnliche Reaktionen waren deutlich sichtbar. Die Menschen, die sich vor den Aktionsständen befanden, suchten sich teilweise Sitzplätze und hörten weiterhin zu. Dann konnte ich auf die Schuld jedes Menschen zu sprechen kommen und dass jeder Mensch, egal wie gut er ist, durch die Trennung von Gott sündig und schuldig ist. Die Grundbestimmung des Menschen, wurde durch dessen Erfinder, Gott, festgelegt und lautet in Gemeinschaft mit Gott leben. Somit ist jeder, der nicht in dieser Gemeinschaft lebt, schuldig. Doch das Liebesangebot Gottes, welches für den Menschen ungebrochen ist, besteht auch heute! Ich konnte das Liebesangebot ausführlich beschreiben und durfte auf den stellvertretenden Tod und die Auferstehung Jesu hinweisen. Die Botschaft, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist und sein sündloses Leben als Lösegeld für die sündigen Menschen gab, war klar und unmissverständlich. Auch, dass Gott der Vater mit ausgebreiteten Armen jedem Menschen entgegen geht – wie in dem Gleichnis, welches Jesus Christus erzählt – wurde benannt und den Menschen vorgestellt. Nach dieser Schilderung habe ich einen Kinderriegel aus meiner Tasche gezogen und den Zuhörern beschrieben, wie lecker dieser Schokoriegel schmecken würde. Dann öffnete ich die Verpackung und biss ein Stückchen ab. Ich beschrieb die Cremigkeit der Schokolade in meinem Mund. Die Reaktionen waren deutlich hörbar. Die Leute merkten, dass die Beschreibung der Schokolade zwar schön ist, aber niemandem hilft. Genau darauf wollte ich hinaus und schilderte nun, dass jegliche Beschreibung nutzlos ist, wenn man den Schokoriegel nicht selbst probieren würde. Nun kam unaufgefordert der Moderator des Tages, John Langley, zur Bühne und wollte von dem Kinderriegel haben. Er bekam ein Stückchen und ich konnte dies gut einbauen. Ich beschrieb den Zuhörern, wie er die Chance sah und darauf zu ging und selbst probierte. Dies deutete ich dann auf das Liebesangebot Gottes und das jeder Mensch es hören und beschrieben werden kann, aber das probieren liegt bei jedem selbst. Jeder Mensch, der es hört – wie z.B. am heutigen Tag – müsse eine Entscheidung treffen und überlegen ob er/ob sie probieren möchte. Der Vater im Himmel würde mit ausgebreiteten Armen dastehen und entgegenlaufen. Auch die Tatsache, dass unsere Schuld, so groß sie auch sein mag, keinerlei Rolle spielt, wenn wir Christus annehmen und der Vater nicht mehr die Schuld, sondern die Annahme des Sohnes sieht, konnte ich noch einmal erläuternd einflechten. Mit einem Schlussgebet, welches die Möglichkeit der Annahme noch einmal aufgriff, durfte ich meinen Einsatz beenden.

Fotos: Christina Sonntag; www.agentursonntag.de

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